Stefan Köhler
Compliance-Berater, KI Regelwerk
Zur Person
Dreizehn Jahre mit Compliance-Themen: zehn davon als Datenschutzkoordinator in einem Industrieverband, seit 2023 selbständig mit Schwerpunkt EU AI Act. In der Verbandszeit habe ich beobachtet, wie neue Verordnungen in Unternehmen ankommen, die gleichzeitig Lieferkettendruck und Personalwechsel bewältigen. Selten geordnet, fast nie so wie im offiziellen Leitfaden beschrieben. Das hat geprägt, wie ich heute Schulungsempfehlungen formuliere: konkret und ohne Erwartungen, die die Praxis ohnehin nicht erfüllt.
Seit 2023 begleite ich mittelständische Unternehmen bei der Vorbereitung auf den EU AI Act. Sechzehn Mandate bisher, von Maschinenbau über Logistik bis SaaS. Kurt Dallmann, IT-Leiter bei einem Maschinenbauer in der Rhein-Main-Region, war einer der ersten. Er wollte wissen, ob seine Qualitätskontroll-Software unter Anhang III fällt. Sie fiel nicht darunter, aber die Antwort darauf zu erarbeiten kostete drei Wochen und zwei Gespräche mit der Rechtsabteilung. Marta Hofbauer, Compliance-Beauftragte bei einem SaaS-Startup in Frankfurt, brauchte Unterstützung bei der Risikoklassifizierung und einem internen Schulungskonzept für das Entwicklungsteam. Beide wiesen auf dasselbe hin: zwischen Verordnungstext und operativem Schulungskonzept liegt mehr Übersetzungsarbeit als auf den ersten Blick erkennbar.
Ich lese die Verordnungstexte selbst, auch die englische Fassung, weil die deutschen Übersetzungen gelegentlich Nuancen verlieren. An meinem Arbeitsplatz in einem Coworking-Space im Frankfurter Ostend ist der zweite Monitor hochkant gedreht und ausschließlich für EUR-Lex- und BfDI-Dokumente reserviert. Die ausgedruckte KI-Verordnung liegt mit farbigen Klebemarkierungen nach Thema auf dem Schreibtisch, auf Deutsch und Englisch. "Reasonable assurance of AI literacy" und "angemessene KI-Kompetenz" klingen ähnlich, bis man beginnt, Kursinhalte daran zu messen.
Meine Arbeit liegt zwischen Verordnungstext und operativem Schulungsplan. Für rechtliche Fragen verweise ich auf Johanna Ertl, eine Frankfurter Datenschutzanwältin, mit der ich gelegentlich Webinar-Formate teile. Reinhard Wulff, ein ehemaliger Kollege aus dem Verband, arbeitet heute bei einem Normierungsgremium und schickt mir regelmäßig Standardentwürfe kommentarlos per E-Mail. Ludwig Sachse, der auf Auditorenseite tätig ist, gibt mir hin und wieder Hinweise, was Prüfer in der Praxis tatsächlich als Nachweis akzeptieren. Das Schulungskonzept erarbeite ich, der Rest liegt bei den Fachleuten für ihr jeweiliges Gebiet.
Das Blog entstand als Nebenprodukt dieser Arbeit: Compliance-Verantwortliche stellen dieselben Fragen immer wieder, und einmal aufschreiben ist effizienter als dreimal pro Woche erklären. Gelegentlich halte ich Online-Webinare, wenn sich zwanzig oder mehr Anmeldungen finden. Sonst berate ich 1:1. Kontakt über die Kontaktseite.
Beiträge von Stefan Köhler
- KI-System-Betreiber im Mittelstand: Welche Schulung für Deployer ist sinnvoll?
- KI-Führerschein für Medizintechnik: Kriterien für die passende Schulung
- KI-Führerschein für den Einkauf: Passende Kurse für das Vendor Management finden
- KI Act Schulung für das Facility Management: Auswahl für technische Dienste
- KI Schulung für E-Commerce Unternehmen: Compliance für Shops und Marktplätze
- KI Schulung für interne Multiplikatoren oder externe Kurse im Vergleich
- AI Act Fortbildung für Ingenieure: Rechtssichere technische KI Schulungen finden
- KI-Führerschein für Logistikunternehmen: Den passenden Kurs für Transport wählen
- Passende KI Schulung für interne Auditoren im Mittelstand auswählen
- KI-Führerschein für Datenschutzbeauftragte: Tipps zur Auswahl der Schulung
- Qualität guter KI Act Schulungen jenseits von Hochglanz-Videos erkennen
- Regionale Anbieter für KI Act Schulungen in Hessen und Frankfurt finden
- KI-Führerschein in das Learning Management System im Unternehmen integrieren
- Übersicht der Risikoklassen im EU AI Act und was sie beschreiben
- Zertifizierte KI Schulung für KMU: Welche Nachweise vor Prüfungen schützen
- Worauf Unternehmen beim Kauf einer KI Schulung für Mitarbeiter achten sollten
- KI-Führerschein für den Mittelstand: Hilfe bei gesetzlichen Schulungspflichten?
- KI Compliance Wissen intern aufbauen oder externe Beratung im Mittelstand
- Passende EU AI Act Schulung für Compliance Officer im Mittelstand finden
- KI-Führerschein für IT-Leiter: Compliance-Wissen für die Software-Einführung
- KI-Führerschein für Zulieferer: Compliance-Anforderungen der Industrie erfüllen
- KI Schulung für Projektleiter im Mittelstand: Compliance in agilen Teams
- KI Schulung für Marketing und Vertrieb im Mittelstand richtig planen
- KI Compliance Schulung für das Qualitätsmanagement: Auswahl für den Mittelstand
- Standard KI-Führerschein oder Individualschulung: Vergleich für KMU
- KI Compliance Schulung Anbieter finden: Eine Checkliste für den Einkauf
- Die richtige KI Compliance Schulung für den Betriebsrat auswählen
- Haftung der Geschäftsführung vermeiden: Pflicht zur KI Schulung der Mitarbeiter
- KI Compliance Schulung Vergleich: E-Learning oder Live Workshop für Teams?
- Warum die Personalabteilung eine spezifische KI Schulung für Recruiting benötigt
- AI Literacy Anforderungen für Mitarbeiter im Mittelstand nach Artikel 4
- EU AI Act Fristen 2026: Der kritische Fahrplan für den Mittelstand
- KI Dokumentationspflichten nach EU AI Act im Unternehmen effizient erfüllen
- Hochrisiko-KI-Systeme im Mittelstand: Beispiele und Praxis-Check 2026
- Was eine KI Schulung für Unternehmen kosten darf und sollte: Vergleich 2026
- KI Risikomanagement nach EU AI Act: Praxistipps für Compliance-Beauftragte 2026
- KI-Führerschein für Mitarbeiter im Mittelstand: Auswahlkriterien für Schulungen 2026
- EU AI Act Compliance für SaaS Anbieter effizient umsetzen: Ein Leitfaden für 2026
- Warum die englische Fassung des AI Acts meinen Workshop im Frankfurter Maschinenbau rettete
Hinweis zu Affiliate-Links
Manche Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links. Wenn Sie über einen solchen Link buchen, erhalte ich eine kleine Provision, ohne Aufpreis für Sie. Ich verlinke ausschließlich Anbieter, deren Kursinhalt ich selbst geprüft habe und die ich mindestens zwei Mandanten konkret empfohlen habe. Näheres in den Redaktionellen Grundsätzen.